Was vor 50 Jahren begann, verbindet bis heute
Ein Blick zurück in die Bauschule von damals: Dieses Bild zeigt eine Klasse während ihrer Ausbildungszeit – vor rund 50 Jahren. Damals standen Reissbrett, Pläne und Taschenrechner im Mittelpunkt. Heute sind es andere Technologien und Methoden, die den Unterricht prägen. Was geblieben ist: die Menschen und die Erinnerungen, die mit dieser Zeit verbunden sind.
Von 1974 bis 1976 besuchten die damaligen Studierenden gemeinsam die Bauschule. Ein Teil schloss 1975 als Polier ab, ein anderer Teil 1976 als Bauführer SBA.
Erinnerungen, die verbinden
Rund ein halbes Jahrhundert später kehrten sie nun gemeinsam an ihren früheren Ausbildungsort zurück. Am 03. September 2026 traf sich die ehemalige Klasse zum gemeinsamen Wiedersehen an der Bauschule. Aus ehemaligen Studierenden wurde eine besondere Wiedersehensrunde – und aus der Vergangenheit plötzlich wieder ein Stück Gegenwart.
Dabei wurde schnell deutlich: Vieles hat sich verändert. Die Technik, die Unterrichtsformen – und vermutlich auch die Frisuren. Doch gewisse Erinnerungen sind erstaunlich frisch geblieben.
Unsere Bereichsleitenden Antonio De Luca, Bereichsleiter Bauführung Hoch-/Tiefbau und Markus Meier, Bereichsleiter Bauplanung Architektur/ Innenarchitektur gaben der ehemaligen Klasse bei ihrem Besuch spannende Einblicke in die Entwicklung der Bauschule. Unter dem Titel «Von der kantonalen Bauschule zur privaten Bildungsinstitution als Aktiengesellschaft» zeigten sie auf, wie sich die Schule über die Jahrzehnte verändert, weiterentwickelt und neu positioniert hat.
Besonders schön war es zu erleben, wie schnell die gemeinsame Vergangenheit wieder präsent war. Beim anschliessenden Mittagessen wurde diskutiert, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Nach 50 Jahren gab es schliesslich einiges zu erzählen. Und vermutlich waren auch einige Geschichten dabei, die man der heutigen Studierendengeneration besser nicht ungefiltert weitergibt.
Damals Schüler – heute ehemalige Bauschüler
Für uns als Verein ehemaliger Bauschüler sind solche Begegnungen etwas Besonderes. Sie zeigen, dass die gemeinsame Zeit an der Bauschule weit über den Abschluss hinaus verbindet.
Die Bauschule ist für viele von uns nicht einfach ein ehemaliger Ausbildungsort. Sie steht für Freundschaften, berufliche Wegabschnitte, prägende Erfahrungen – und für Geschichten, die auch nach Jahrzehnten noch gerne erzählt werden.
50 Jahre später zeigt sich einmal mehr: Eine gemeinsame Zeit an der Bauschule verbindet. Als Verein ehemaliger Bauschüler möchten wir diese Verbundenheit weiterpflegen und eine Möglichkeit schaffen, auch nach der Ausbildungszeit in Kontakt zu bleiben, alte Bekanntschaften zu pflegen, sich immer wieder zu treffen und sich über persönliche und berufliche Erfahrungen auszutauschen.